Über Mich und meine Arbeit

Damit du volle Flexibilität und Diskretion genießen kannst, arbeite ich als Selbstzahlerpraxis. Die Kosten für die Sitzungen trägst du privat; eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich.

Therapie – ein Weg zu dir selbst

Manchmal wachst du morgens auf und fühlst dich schon müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Alles läuft irgendwie weiter, aber innerlich spürst du eine Leere – oder einen Druck, der einfach nicht nachlässt. Vielleicht fragst du dich, wo die Freude geblieben ist, oder warum dich Dinge, die früher leicht waren, plötzlich so anstrengen.

Oder du merkst, dass du dich ständig sorgst: Was andere denken, ob du genug bist, ob du etwas falsch machst. Vielleicht liegst du abends wach, grübelst, spielst Gespräche im Kopf durch – und wünschst dir einfach, den Kopf mal wieder ruhig zu bekommen.

Manchmal geht es auch um alte Wunden, die du längst vergessen glaubtest. Eine Trennung, eine schwierige Kindheit, Erlebnisse, über die du nie wirklich gesprochen hast. Sie zeigen sich heute in Form von Unsicherheit, Anspannung oder dem Gefühl, nie ganz dazuzugehören.

In der Psychotherapie darf all das Platz haben. Du musst nichts beschönigen, nichts beweisen, nichts „richtig“ machen. Wir schauen gemeinsam hin – vorsichtig, in deinem Tempo. Vielleicht erkennst du dabei Zusammenhänge, die dir vorher nicht bewusst waren. Vielleicht lernst du, Grenzen zu setzen, besser für dich zu sorgen oder mit deinen Gefühlen anders umzugehen.

Psychotherapie kann bedeuten, dass du zum ersten Mal verstehst, warum du fühlst, wie du fühlst – und dass du lernst, dich selbst mit Mitgefühl zu betrachten. Schritt für Schritt findest du Wege, dein Leben wieder bewusster, leichter und echter zu gestalten.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Es ist dein Raum, um zu wachsen, zu heilen und wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen.

Schritt für Schritt finden wir heraus, was du brauchst, um dich wieder mehr mit dir selbst zu verbinden und deinen eigenen Weg zu gehen – mit mehr Selbstvertrauen, innerer Ruhe und Freude am Leben.

Über Mich

Hallo, ich bin Rebecca.

Ich lebe zusammen mit meinem Mann, unseren zwei Söhnen und unserem Hund Wolle im ländlichen Dettingen bei Horb am Neckar.
Nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zog es mich hinaus in die Welt – nach England und Australien. Dort begegnete ich nicht nur vielen unterschiedlichen Menschen, sondern auch mir selbst. Auf diesen Reisen lernte ich den Wert von Achtsamkeit, Entschleunigung und innerer Präsenz kennen – Erfahrungen, die heute fester Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit sind.
Von 2007 bis 2022 war ich in der Psychiatrie tätig und fühlte mich in diesem Arbeitsfeld sicher und verbunden. Anschließend arbeitete ich in der Psychosomatik (2023–2025).
Schon immer war es mir ein Herzensanliegen, Menschen in ihrer Tiefe zu begegnen – ihnen Raum zu geben für ihr Erleben, ihre Heilung und ihr Wachstum.
Deshalb entschied ich mich, mich weiterzubilden – zur psychologischen Beraterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie – und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Heute führe ich meine eigene Praxis mit großer Freude und Dankbarkeit.
Mein therapeutischer Ansatz:
Ich arbeite traumasensibel, ganzheitlich und individuell.
Methoden wie
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), moderne Verhaltenstherapie, Innere-Kind-Arbeit, ganzheitliche Traumatherapie und achtsamkeitsbasierte Methoden
setze ich gezielt ein, um Stress, Trauma und emotionale Belastungen effektiv zu begegnen und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.
Ich orientiere mich an einem integrativen Therapieansatz – das bedeutet:
Je nach Person, Situation, Symptom und Thema wähle ich behutsam Methoden aus unterschiedlichen therapeutischen Schulen, um dich auf deinem individuellen Weg bestmöglich zu begleiten.
Mein Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, wieder in Verbindung zu kommen – mit deinem Körper, deinen Gefühlen und deiner inneren Kraft.
Heilung geschieht, wenn wir lernen, uns selbst mit Mitgefühl und Bewusstheit zu begegnen.
Du musst nicht länger leiden – es ist Zeit, sich zu verändern. Du hast lange genug in Deinem Schneckenhaus gelebt! Melde dich bei mir und lass uns darüber sprechen, wo ich anfangen soll. 

 

Meine Praxis begrüßt Menschen aus allen Bereichen, Ethnien, Religionen, sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Beziehungskonfigurationen. Ich erkenne, dass es kulturelle, religiöse und familiäre Faktoren gibt, die deine Entscheidungen und dein Leben beeinflussen können, und bringe dieses Verständnis in unsere Arbeit ein.

Ich hoffe, das gibt dir einen Eindruck davon, wie es ist, mit mir zu arbeiten. Wenn du denkst, ich könnte dir helfen, dann ruf mich einfach an! Lass uns reden – für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf dich!

Therapie für Erwachsene und Paare.

Vielleicht hast du eine Vorstellung davon, was du von der Therapie erwartest …

Wie zum Beispiel Sabine.

Es fühlt sich an, als würde ich jeden Morgen mit einem Stein auf der Brust aufwachen. Noch bevor ich die Augen öffne, spüre ich die Erschöpfung – eine Müdigkeit, die tiefer geht als Schlaf sie je erreichen könnte. Meine Gedanken sind schwerfällig, als würde ich durch Nebel laufen. Alles, was früher leicht war, kostet mich heute Kraft, die ich nicht mehr habe.

Ich merke, wie mein Körper mir Grenzen zeigt, die ich lange ignoriert habe: Herzklopfen ohne Anlass, Verspannungen, die selbst im Schlaf nicht loslassen, und dieses ständige Gefühl, gleich losweinen zu müssen – oder gar nichts mehr zu fühlen. Manchmal frage ich mich, wie ich es überhaupt bis hierher geschafft habe.

Ich funktioniere nur noch. Ich mache weiter, weil ich denke, ich muss. Weil andere sich auf mich verlassen. Aber innerlich bin ich leer. Die Dinge, die mir früher Freude gemacht haben, fühlen sich jetzt fremd an. Selbst kleine Aufgaben wirken riesig. Manchmal starre ich minutenlang auf eine To-do-Liste, als wäre sie in einer Sprache geschrieben, die ich nicht mehr beherrsche.

Was mich am meisten belastet, ist dieses ständige Gefühl, nicht genug zu sein. Nicht genug zu leisten. Nicht genug zu schaffen. Ich habe so lange versucht, alles unter Kontrolle zu halten, dass ich irgendwann mich selbst verloren habe. Jetzt stehe ich hier – ausgebrannt, überfordert, und gleichzeitig unsicher, wie ich mir eingestehen soll, dass ich einfach nicht mehr kann.

Ich wünsche mir, wieder atmen zu können, ohne dass es weh tut. Ich wünsche mir, morgens aufzuwachen und nicht direkt die Erschöpfung zu spüren. Vor allem wünsche ich mir, mich selbst wiederzufinden – Stück für Stück, in meinem eigenen Tempo.

Und das ist der perfekte Ausgangspunkt, um zu beginnen!

Sabine war so damit beschäftigt , beschäftigt zu sein, dass sie nicht wirklich achtgegeben hatte: auf ihre Bedürfnisse, auf ihre reiche innere Welt der Gedanken und Gefühle, Hoffnungen und Ängste.

Gemeinsam haben wir in unseren Sitzungen gelernt, wie man am besten mit Stress umgeht. Wir haben die Ressourcen herausgearbeitet und mit ihren Glaubenssätzen – Ich bin nicht gut genug – versucht, neue, sinnvollere Sätze zu finden und einzuprägen. Schritt für Schritt bekam Sabine ihren Lebensmut zurück und mehr Energie.

Mit jeder weiteren Stunde wurde deutlich, wie sehr sie begann, ihre eigenen Fortschritte wahrzunehmen. Die anfängliche Skepsis wich zunehmend dem Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Besonders hilfreich war für sie die Erkenntnis, dass Veränderung nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch kleine, konsequente Schritte.

Im Alltag bemerkte sie zunehmend, dass sie sich in belastenden Momenten früher selbst beruhigen und klarer Entscheidungen treffen konnte. Situationen, die sie zuvor überfordert hatten, wirkten nun überschaubarer. Sabine begann wieder Dinge zu tun, die ihr Freude machten, und sie konnte erstmals seit langer Zeit wieder Pläne für die Zukunft schmieden.

Ein wichtiger Wendepunkt war der Moment, in dem sie selbst formulierte, dass sie nicht „funktionieren“ müsse, um wertvoll zu sein. Dieser Gedanke wurde zu einem neuen Leitsatz, der sie zunehmend trug. Durch die regelmäßigen Übungen zur Achtsamkeit und Selbstfürsorge gewann sie an innerer Stabilität und Zuversicht.

So entwickelte sich nach und nach nicht nur ein neues Verständnis für ihre eigenen Bedürfnisse, sondern auch der Mut, Grenzen zu setzen und sich Unterstützung zu erlauben. Die positive Veränderung spiegelte sich schließlich in ihrer gesamten Lebensgestaltung wider: mehr Leichtigkeit, mehr Selbstvertrauen – und vor allem das Gefühl, wieder in Verbindung mit sich selbst zu sein.

Therapie ist wie Selbsthilfe – und sie funktioniert.

Ist dir jemals aufgefallen, dass du bei Amazon immer 14 leicht gebrauchte Exemplare der neuesten Selbsthilfebücher für einige Euro findest? (Im Ernst.)

Es liegt nicht daran, dass sie keine guten Informationen enthalten. Sie tun es (zumindest viele von ihnen). So auch die Blogs, die du überfliegst, die YouTube-Clips, die du anschaust, und die inspirierenden Facebook- und Instagram-Zitate, die du magst, und die du teilst.

Bücher und Blogs sind gut, aber sie können dich nur ein wenig weiter bringen. Das liegt daran, dass sie dich nicht kennen lernen und nicht wissen, was du wirklich willst. Sie lachen nicht mit dir oder sind verletzlich. Sie fordern dich auch nicht vorsichtig heraus.

Die Therapie funktioniert, weil da jemand ist, der sich kümmert.

Ob du weißt, was du willst, oder auch keine Ahnung hast: Meine Arbeit besteht darin, dich dort abzuholen, wo du stehst, und mit dir dorthin zu gehen, wo du gerne hin willst. Klar, es gibt Tools, Tipps und Techniken.

Vor allem aber gibt es eine unterstützende menschliche Verbindung.

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Ich bin Mitglied im Verein Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater.